Warum Labrador Retriever?
Durch den Beruf meines Mannes als
Ausbildungsleiter und Ausbilder für Sprengstoff- und Suchtgifthunde beim
Österreichischen Bundesheer lernte ich diese besondere Hunderasse
genauer kennen und lieben. Da er mir eine Labradorhündin, die aus
dienstlichen Gründen bei der Suchhundeabteilung verkauft wurde,
schenkte, war ich erstmals Besitzerin einer schwarzen Labrador Retriever
Hündin.
Es war für mich eine ganz neue Erfahrung mit dieser Rasse als
Hundeführerin, da ich die Jahre vorher Spaniels und Bobtails führte.
"GEMME VOM LÄRCHENBRUCH" wie
die Hündin hieß, war mittlerweile schon 6 Jahre alt als ich sie bekam.
Als ausgebildeter Diensthund war sie natürlich leicht zu führen und für
mich einfach ein toller Einstieg in die „Retriever Klasse“.
Unsere 2. Hündin, "DAPHNE"
fanden wir dann nach längerer Suche in der Zuchtstätte von
"DRACO MINOR" bei Frau Alena Kleckova.
Beim Studium der Ahnentafel vor dem Welpenkauf, stellte sich
heraus, dass der Großvater von unserer ausgesuchten Hündin ein Bruder
von "GEMME vom Lärchenbruch"
war. Da wir uns beide einig waren, das dies kein Zufall sein könnte,
holten wir "DAPHNE" im
Oktober 1997 als neues Rudelmitglied zu uns ins Haus.
Diese Hündin lehrte uns, das ein junger Labrador Retriever ein
Temperamentsbündel ist und die Apportierfreudigkeit schon sehr früh im
Welpenalter zeigt. Nachdem alle gesundheitlichen Untersuchungen die
besten Ergebnisse zeigten, begannen wir uns noch intensiver mit der
Zucht von Labrador Retrievern zu beschäftigen.
Nach dem Besuch von diversen Seminaren des ÖRC und auch von Vorträgen in
der VetMed Wien und dem Studium von etlichen Büchern über das Thema
"Zucht" entschlossen wir uns nach 2 Jahren mit
"DAPHNE DRACO MINOR" unsere Labrador Zucht zu beginnen.
Mittlerweile haben wir mit
"DAPHNE" 4 wunderbare Würfe – mit insgesamt 34 Welpen - gemacht. Sie
ist nun schon längere Zeit – nach ihrem 4. Wurf – „in Pension“ und muss
sich nur noch als Groß- bzw. Urgroßmutter bewähren, da bei uns natürlich
alle Hündinnen die bei uns in der Zucht standen, ihren Lebensabend auch
weiterhin in unserem Hause verbringen.
Inzwischen ist unsere "DAFFY"
12 Jahre alt und bei bester Gesundheit. Wir haben aus ihren Würfen
natürlich auch Kinder im Hause behalten.
Aus dem A Wurf blieb „AGLAIA“
bei uns und aus dem C Wurf behielten wir unsere aktuelle Zuchthündin
„Cybele“ im Hause. Es gibt
auch schon Enkelkinder als Zukunftshoffnung bei uns in der Zuchtstätte!
Unser besonderes Anliegen als Züchter dieser Rasse liegt in der
vielseitigen Verwendbarkeit im alltäglichen Leben, in der Erhaltung der
Gesundheit und des Rassestandards und in der bestmöglichen Frühprägung
unserer Welpen.
Auch legen wir in unserer Zucht auf die Erhaltung der jagdlichen
Eigenschaften großen Wert und versuchen dies mit dementspechenden
ausgesuchten Deckpartnern bei unseren Zuchthündinnen zu unterstützen und
zu verstärken. Wir legen jedoch auch auf die vielseitig verwendbaren
Anlagen - wie z.B. Therapie- oder Rettungshundearbeit - unserer Labrador
Retriever großen Wert. In der Zucht versuchen wir den Standart, das
Wesen, den Arbeitswillen und die Menschenfreundlichkeit weiter zu
fördern und es sollte im besten Falle in einigen Generationen später
doch wieder möglich sein, einen „Double Purpose“ Labrador in Familien
abgeben zu können.
Mit unseren Welpenkäufern pflegen wir zumindest 1x jährlich bei unseren
Wurftreffen Kontakt zu halten uns stehen ihnen immer mit eventuell
notwendigem Rat zur Seite. Unsere Welpen werden nur nach persönlichen
Vorgesprächen an ihre zukünftigen Besitzer weitergegeben.
Der gute Kontakt mit den Welpenbesitzern ist uns ein großes Anliegen und
es entstanden auf diese Weise schon viele nette Freundschaften mit
Familien in ganz Österreich, Deutschland und
Italien.
Unser züchterischer Grundgedanke:
ZUCHT
IST VERANTWORTUNG GEGENÜBER DES MENSCHEN BESTEN FREUNDES!